Sonntag, 20. Januar 2019
Dienstag, 4. Dezember 2018
Advent
Vier
kleine Kerzen brennen nieder,
Im
Kaufhaus spielt man Weihnachtslieder,
Dazwischen
Werbung für Geschenke,
Familie, die schmiedet Ränke.
Wehr
wohl dieses mal zu wem dann geht?
Bei
wem heuer der Weihnachtsbaum steht?
Ob
das Essen heuer besser ist?
Sind
die Geschenke wieder Mist?
Die
Zeit wär gut zum innehalten,
Vom
Alltag einfach abzuschalten,
Loszulassen
auch den letzten Zwist,
der
uns ständig an der Seele frisst.
Besinnung,
Ruhe, Einkehr, in sich geh´n,
nur
das soll am Tagesplan jetzt steh´n.
Ein
paar Kleinigkeiten noch geschwind,
Ins
Reine bringen, dann kommt das Jesu Kind.
Es
steht für Liebe, Chancen, Neubeginn,
Ein
neues Jahr, mit einem neuen Traum,
Ein
Kind, ein Haus, ein frisch gepflanzter Baum,
Gibt
dem Leben, Tag für Tag, neuen Sinn.
Genug
gehadert mit dem letzten Jahr,
Ganz
egal wie schlimm es wirklich war,
Mit
frischem Mut und fröhlich freiem Geist,
lass
zu, das Freundschaft uns zusammen schweißt!
Mittwoch, 14. November 2018
Daisy
Ein
Gänseblümchen auf der Wiese,
erfrischt
vom Morgentau,
ist
sicherlich kein großer Riese,
in
der Wiesenblumen Schau.
Zierlich
sind die weißen Blätter,
um
unser Auge zu erfreuen,
so
schön blüh´n sie bei jedem Wetter,
um
unsre Sorgen zu zerstreuen.
So
lieblich, und doch so zart und rein,
kann
nur ein Gänseblümchen sein.
Ein
kleines Mädchen muss sich bücken,
sie
will das Gänseblümchen pflücken.
Doch
bevor sie nach dem Stengel fasst,
hat
das Gänseblümchen noch ´nen Gast.
Eine
braungefleckte Kuh, ---,
kommt
herbei und scheißt es zu.
So
schnell kann´s gehen, wenn wir zaudern,
des
Schicksals Fallen auf uns lauern.
Die
schönen Sachen gehen unter,
kackt
das Leben auf uns runter!
Samstag, 29. September 2018
Das
Flüstern des Tages,
die
Stille der Nacht,
Ist
tief in uns drinnen,
wenn
es rundherum kracht!
Endloses
Flimmern,
ohne
jegliches Licht,
schwächt
nur die Augen,
bis
das Sehen zerbricht!
Das
Gedränge nach vorne,
bremst
einem ungemein,
Bringt
uns nicht weiter,
stürzt
uns ins Chaos hinein.
Ein
paar liebe Worte,
die
den Lärm durchdringen.
Nähren
die Zuversicht,
auf
guten Gelingen.
Dienstag, 21. November 2017
Tausend
Sterne in der klirrend kalten Nacht,
faszinierender
Frost, welch herrliche Pracht.
kleine
strahlende Pünktchen am Himmelszelt,
Werden
zu Schnee der auf uns hernieder fällt.
Der
Silbermond taucht alles in sein fahles Licht,
der
Tanz der Flocken wird ungestüm und dicht,
Feine
Wolken, so zart wie Nebelschwaden,
beginnen
um den Mond herum zu jagen.
Fangen
so manche Strahlen vom Mondenlicht,
Das
nur schwach die Finsternis der Nacht durchbricht.
Der
letzte Rest der Mondlichtstrahlen schwindet,
Ob
man auch so den Weg nach hause findet.
Schwer
liegt der tiefe Schnee auf unsren Wegen,
Das
Schwarz der Nacht will sich darüber legen,
Das
Glitzern im Schnee ist alles was uns bleibt,
und
der Frost in den Gliedern, der uns antreibt.
Rasch noch eine warme Zuflucht
erreichen,
bevor
unsre Lebensgeister entweichen,
in
dieser unwirtlichen frostigen Nacht,
Da
ein Licht, entkommen der eisigen Pracht?
Ein
paar Schritte zum Haus, die Türe geht auf,
Warmes
Licht erhellt die paar Stufen hinauf,
Wir
sitzen am Kamin, sehen ins Feuer,
wärmen
die Glieder, freu´n uns ungeheuer.
Der
Unbill des Winters entrinnen ist eins,
die
Geschichte richtig erzählen ist meins,
Wolfsrudel
im Schneesturm, schnell hinzugefügt,
macht
mich beim prahlen, erzählen, sehr vergnügt!
Der
Held in meinen Geschichten muss ich sein,
Besteh
alle Gefahren mutig allein,
doch
hab ich Begleitung, so wird nicht daraus,
ich
mach doch niemals große Elefanten
aus
einer kleinen unscheinbaren Maus.
Samstag, 24. Juni 2017
Sommer
Nacht
Es
blitzt und donnert,laut stürmt es und kracht,
nein,
das ist keine laue Sommernacht.
So
wie wir sie mögen im Gartenhaus,
das
Licht der Kerzen flackert und geht aus.
Es
pfeift der Sturm durch die Ritzen ins Haus,
ein
Gewitter im Sommer ist ein Graus.
Man
freut sich nach der Tageshitze-Schlacht,
auf
eine kühle, beschauliche Nacht.
Ein
Stündchen der Ruhe mit Freunden gar,
ein
kühles Getränk, an der Sommerbar,
bei
Kerzenschein im zarten Mondenlicht,
scherzen,
flirten, darauf bin ich erpicht.
Es
wird nichts, wenn dann der Himmel aufbricht,
Blitze
erhellen der Freunde Gesicht.
Erschrocken
und nass durch den Regenguss,
zeigen
ihre Mienen nur noch Verdruss.
Gewitter
durch Blitze ans Licht gebracht,
wünscht
man sich nicht für diese Sommernacht.
Lasst
uns nass und dumm nach Hause laufen,
Auch
zu Hause kann man weitersaufen.
Nass
geworden durch den vielen Regen,
scheint
uns dann ein Schnaps ein großer Segen.
Nicht
verkühlt zu sein, Schnaps als Medizin,
tauscht
man mit Kopfweh, und kriegt Moralin.
Nie
wieder über den Durst gesoffen
oft
gesagt, woll´n wir´s aufs neue hoffen!
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