Samstag, 29. September 2018


Das Flüstern des Tages,
die Stille der Nacht,
Ist tief in uns drinnen,
wenn es rundherum kracht!

Endloses Flimmern,
ohne jegliches Licht,
schwächt nur die Augen,
bis das Sehen zerbricht!

Das Gedränge nach vorne,
bremst einem ungemein,
Bringt uns nicht weiter,
stürzt uns ins Chaos hinein.

Ein paar liebe Worte,
die den Lärm durchdringen.
Nähren die Zuversicht,
auf guten Gelingen.


Samstag, 23. Dezember 2017

Dienstag, 21. November 2017

eine kalte Nacht


Tausend Sterne in der klirrend kalten Nacht,
faszinierender Frost, welch herrliche Pracht.
kleine strahlende Pünktchen am Himmelszelt,
Werden zu Schnee der auf uns hernieder fällt.

Der Silbermond taucht alles in sein fahles Licht,
der Tanz der Flocken wird ungestüm und dicht,
Feine Wolken, so zart wie Nebelschwaden,
beginnen um den Mond herum zu jagen.

Fangen so manche Strahlen vom Mondenlicht,
Das nur schwach die Finsternis der Nacht durchbricht.
Der letzte Rest der Mondlichtstrahlen schwindet,
Ob man auch so den Weg nach hause findet.

Schwer liegt der tiefe Schnee auf unsren Wegen,
Das Schwarz der Nacht will sich darüber legen,
Das Glitzern im Schnee ist alles was uns bleibt,
und der Frost in den Gliedern, der uns antreibt.

Rasch noch eine warme Zuflucht erreichen,
bevor unsre Lebensgeister entweichen,
in dieser unwirtlichen frostigen Nacht,
Da ein Licht, entkommen der eisigen Pracht?

Ein paar Schritte zum Haus, die Türe geht auf,
Warmes Licht erhellt die paar Stufen hinauf,
Wir sitzen am Kamin, sehen ins Feuer,
wärmen die Glieder, freu´n uns ungeheuer.

Der Unbill des Winters entrinnen ist eins,
die Geschichte richtig erzählen ist meins,
Wolfsrudel im Schneesturm, schnell hinzugefügt,
macht mich beim prahlen, erzählen, sehr vergnügt!

Der Held in meinen Geschichten muss ich sein,
Besteh alle Gefahren mutig allein,
doch hab ich Begleitung, so wird nicht daraus,
ich mach doch niemals große Elefanten

aus einer kleinen unscheinbaren Maus.

Samstag, 24. Juni 2017

Sommer Nacht


Es blitzt und donnert,laut stürmt es und kracht,
nein, das ist keine laue Sommernacht.
So wie wir sie mögen im Gartenhaus,
das Licht der Kerzen flackert und geht aus.
Es pfeift der Sturm durch die Ritzen ins Haus,
ein Gewitter im Sommer ist ein Graus.
Man freut sich nach der Tageshitze-Schlacht,
auf eine kühle, beschauliche Nacht.
Ein Stündchen der Ruhe mit Freunden gar,
ein kühles Getränk, an der Sommerbar,
bei Kerzenschein im zarten Mondenlicht,
scherzen, flirten, darauf bin ich erpicht.
Es wird nichts, wenn dann der Himmel aufbricht,
Blitze erhellen der Freunde Gesicht.
Erschrocken und nass durch den Regenguss,
zeigen ihre Mienen nur noch Verdruss.
Gewitter durch Blitze ans Licht gebracht,
wünscht man sich nicht für diese Sommernacht.
Lasst uns nass und dumm nach Hause laufen,
Auch zu Hause kann man weitersaufen.
Nass geworden durch den vielen Regen,
scheint uns dann ein Schnaps ein großer Segen.
Nicht verkühlt zu sein, Schnaps als Medizin,
tauscht man mit Kopfweh, und kriegt Moralin.
Nie wieder über den Durst gesoffen
oft gesagt, woll´n wir´s aufs neue hoffen!



Mittwoch, 21. Juni 2017


Die Schönheit eines Augenblicks
gleicht dem Flügelschlag des Schmetterlings


Er klappt die Flügel auf und zu,
und ändert so das Bild im nu. 
 Auf der Unterseite weiß schillernde Flecken,
müssen sich vor schwarzen Punkten oben nicht verstecken.
Jede Seite gibt uns feinen Augenschmaus,
Der Falter zeigt im Flattern grad heraus,
Was ihm wohl nützt, zum Gleichgewicht erhalten.
Er will fliegen, nicht die Welt gestalten.
Für ihn ein auf und ab im Tanz der Winde,
schenkt er uns Schönheit, wie ich finde.


Mittwoch, 7. Juni 2017

Wie fängt man etwas Sommer 

für den Winter ein?


Zuerst in einem Topf am Herd,
etwas Zucker zum Verdicken,


steigern wir nun der Früchte Wert. 
 Heiß nun in die Gläser schicken,

ganz schnell macht man den Deckel zu,
Die Marmelade braucht nun Ruh.

erst im Winter wollen wir uns freuen,
Marmeladebrot brauchst nicht bereuen!

Dienstag, 30. Mai 2017

Sommer-Blues



wogende Kornfelder,
schattige Laubwälder,
purpurnes Mohnblumenmeer,
blauer Himmel, wolkenleer.

Glitzerndes Wasser im Sonnenlicht,
Einsamer Bergsee, so still und schlicht.

Lädt ein zum verweilen,
Die Seele zu heilen.

Von der Arbeit Müh´und Plag,
entschädigt dich ein Sommertag.

Die Ruhe gibt Kraft,
lädt die Seele neu auf,
Was hat man früher geschafft,
Wenn´s nicht so heiß war, im Jahreslauf.

Von der Hitze müde und matt,
Vom Bananensplit schon ganz satt,
sehnt man sich nur nach Strand und Meer,

es hilft nichts, ein Urlaub muss her!