Donnerstag, 20. Februar 2020





Was habe ich nur eigentlich gesucht?
.--*--.
ständig suchen nach dem Sinn im Leben,
nach Erfüllung, Anerkennung streben.
Ich hab schon viel erreicht und viel verflucht!
Was habe ich nur all die Zeit gesucht?
-.-.-*-.-.-
-.-

Ein Haus gebaut, mit meiner Hände Kraft,
Ich war sehr Stolz, auf das was ich geschafft.
Noch immer wohne ich in diesem Haus,
ich mag es sehr, hier bringt mich keiner raus!


Einen Baum gepflanzt, später dann gefällt,
mal auf mal ab, so ist die große Welt.
Mal schwimmt man oben auf im Lebenslauf,
und dann haut dir das Schicksal mal eins drauf.

.--*--.
ständig suchen nach dem Sinn im Leben,
einem Heim, Geborgenheit, zu streben.
Ich hab schon viel erreicht und viel verflucht!
Was habe ich nur all die Zeit gesucht?
-.-.-*-.-.-
-.-

Geliebt zu werden ist ein hohes Gut,
wahre Liebe, da ziehe ich den Hut!
Sehr selten kommt man in ihren Genuss,
zwei Herzen schlagen, wie aus einem Guss!

Verliebtheit kann dafür ein Anfang sein,
doch oft entpuppt sie sich als reiner Schein.
Um die wahre Liebe zu zu lassen,
muss sehr vieles stimmen, alles passen.

.--*--.
ständig suchen nach dem Sinn im Leben,
Familie, der großen Liebe streben.
Ich hab schon viel erreicht und viel verflucht!
Was habe ich nur all die Zeit gesucht?
-.-.-*-.-.-
-.-

Die Freiheit habe ich mir auserwählt,
Freiheit ist alles was für mich zählt.
mein Wegbegleiter soll sie immer sein,
nur Frei zu sein hält mein Gewissen rein.


Den Freund verloren durch des Schicksals Macht,
hab eine Zeitlang nicht an ihn gedacht,
er wollt sich was schaffen, im Fernen Land
der Tod zerschnitt das Band, das uns verband.

.--*--.
ständig suchen nach dem Sinn im Leben,
nach Freunden, nach Kameradschaft streben.
Ich hab schon viel erreicht und viel verflucht!
Was habe ich nur all die Zeit gesucht?
-.-.-*-.-.-
-.-

Beziehungen können auch rasch scheitern,
wie so oft im Leben, kannst du nichts tun,
ein kleiner Kratzer beginnt zu eitern,
Es ist jetzt wirklich aus, was machst du nun?


Sie hat einen Neuen lieb gewonnen,
euer beider Glück scheint nun zerronnen.
Auch du musst nach einer neuen schauen,
dich für neues kennenlernen trauen.

.--*--.
ständig suchen nach dem Sinn im Leben,
nach Ausdauer, nach Beständigkeit streben.
Ich hab schon viel erreicht und viel verflucht!
Was habe ich nur all die Zeit gesucht?
-.-.-*-.-.-
-.-

mit Hund und Katz auf die Natur gehört,
hat mich so manche Kleinigkeit betört.
Die Schönheit die im Verborg´nen erblüht,
wärmt oft das Herz so sehr, das es erglüht!


altes Wissen, die Urkraft neu entdeckt,
Schamanen und Druiden ab gecheckt,
Mit dem Universum auf du und du,
findet die Seele endlich ihre Ruh´!

.--*--.
ständig suchen nach dem Sinn im Leben,
nach Wissen und inn´rer Ruhe streben.
Ich hab schon viel erreicht und viel verflucht!
Was habe ich nur all die Zeit gesucht?
-.-.-*-.-.-
-.-

Freunde finden, Mitfühlen und Versteh´n
ein Stück gemeinsam durch das Leben geh´n
Sich einfach helfen, nehmen wie es ist
ob eitel Sonnenschein oder nur Mist

Durchs lange Suchen nachdenklich und still,
weiß ich im Grunde gar nicht, was ich will!
Was bleibt am Ende meiner Tage steh´n?
Und was wird Sang und Klanglos untergeh´n?

.--*--.
ständig suchen nach dem Sinn im Leben,
nach Erfüllung, Anerkennung streben.
Ich hab schon viel erreicht und viel verflucht!
Was habe ich nur all die Zeit gesucht?
-.-.-*-.-.-

ständig nur suchen nach dem Sinn im Leben,
ist es die Suche wert, sie zu erstreben?
Auf dem Finden soll unser Fokus liegen
Nur wer was findet, kann es auch kriegen!

-.-.-.-*-.-.-.-

-*-.-*-

Samstag, 15. Juni 2019


Wort und Bild



Mit einem Bild kannst du etwas zeigen,
mit ein paar Worten kannst du es beschreiben.
In einem Bild sind tausende Gedanken,
Geschichten können sich darinnen ranken.


Ein Wort, ein Satz, ein Blatt voll Zeichen,
kann man mit dem Bild gar nicht vergleichen.
Die Buntheit und Dynamik, die Feinheit der Struktur,
Das alles findest du in einem Bild doch nur.


Die Augen schweifen hin und her,
und jeder Blick schaut immer mehr.
Die Farbenpracht, das Bild, der Rahmen,
Conclusio aus Spaß und Dramen,
schöne neue Welten werden wahr,
durch der Bilder Zauber, Jahr für Jahr.

Große Macht ist in so manchem Wort,
führt die Gedanken oft sehr weit fort,
geschickt gesprochen, dringt es ans Ohr,
und öffnet fantasievoll Tür und Tor.


Ein Wort nur kann schon so viel sagen,
ein Satz, ein Blatt, man wagt es kaum,
eröffnet oft schon tausend Fragen,
und gibt den Antworten so richtig Raum.
Worte lassen die Bilder tief in uns entstehen,
da musst du nicht erst in die Galerien gehen.

Ob Wort, ob Bild, was ist denn nun gescheit,
bist du für Lyrik, Bilder, Prosa schon bereit?

Muss man sich zwischen Wort und Bild entscheiden?
Das eine lieben und das and´re meiden?
Wohin uns das Gerede jetzt wohl führt?
Wähl´ einfach aus, was immer Dich berührt!


Sonntag, 20. Januar 2019


Ich bin Mondsüchtig,
Doch der Mond geht einfach weg!
Riesengroßer Schreck!

Dienstag, 4. Dezember 2018


Advent


Vier kleine Kerzen brennen nieder,
Im Kaufhaus spielt man Weihnachtslieder,
Dazwischen Werbung für Geschenke,
Familie, die schmiedet Ränke.

Wehr wohl dieses mal zu wem dann geht?
Bei wem heuer der Weihnachtsbaum steht?
Ob das Essen heuer besser ist?
Sind die Geschenke wieder Mist?

Die Zeit wär gut zum innehalten,
Vom Alltag einfach abzuschalten,
Loszulassen auch den letzten Zwist,
der uns ständig an der Seele frisst.

Besinnung, Ruhe, Einkehr, in sich geh´n,
nur das soll am Tagesplan jetzt steh´n.
Ein paar Kleinigkeiten noch geschwind,
Ins Reine bringen, dann kommt das Jesu Kind.

Es steht für Liebe, Chancen, Neubeginn,
Ein neues Jahr, mit einem neuen Traum,
Ein Kind, ein Haus, ein frisch gepflanzter Baum,
Gibt dem Leben, Tag für Tag, neuen Sinn.

Genug gehadert mit dem letzten Jahr,
Ganz egal wie schlimm es wirklich war,
Mit frischem Mut und fröhlich freiem Geist,
lass zu, das Freundschaft uns zusammen schweißt!

Mittwoch, 14. November 2018



Daisy

Ein Gänseblümchen auf der Wiese,
erfrischt vom Morgentau,
ist sicherlich kein großer Riese,
in der Wiesenblumen Schau.

Zierlich sind die weißen Blätter,
um unser Auge zu erfreuen,
so schön blüh´n sie bei jedem Wetter,
um unsre Sorgen zu zerstreuen.

So lieblich, und doch so zart und rein,
kann nur ein Gänseblümchen sein.
Ein kleines Mädchen muss sich bücken,
sie will das Gänseblümchen pflücken.

Doch bevor sie nach dem Stengel fasst,
hat das Gänseblümchen noch ´nen Gast.
Eine braungefleckte Kuh, ---,
kommt herbei und scheißt es zu.

So schnell kann´s gehen, wenn wir zaudern,
des Schicksals Fallen auf uns lauern.
Die schönen Sachen gehen unter,
kackt das Leben auf uns runter!

Samstag, 29. September 2018


Das Flüstern des Tages,
die Stille der Nacht,
Ist tief in uns drinnen,
wenn es rundherum kracht!

Endloses Flimmern,
ohne jegliches Licht,
schwächt nur die Augen,
bis das Sehen zerbricht!

Das Gedränge nach vorne,
bremst einem ungemein,
Bringt uns nicht weiter,
stürzt uns ins Chaos hinein.

Ein paar liebe Worte,
die den Lärm durchdringen.
Nähren die Zuversicht,
auf guten Gelingen.


Samstag, 23. Dezember 2017